Verwaiste Eltern

Es gehört wohl zu den schlimmsten Erfahrungen, die Menschen in ihrem Leben machen können, wenn der Sohn oder die Tochter stirbt. Tiefe Trauer über einen solchen "unnatürlichen" Verlust erleben die Betroffenen, und die Trauer verlässt sie nie. Die Selbsthilfegruppe "Verwaiste Eltern" ist ein Weg, im Gespräch und Mitempfinden mit andern Betroffenen zu lernen, mit dieser Trauer zu leben. Frauen und Männer, die ein Kind verloren haben, sei es durch Krankheit, Unfall oder Selbsttötung, treffen sich regelmäßig einmal im Monat:

Jeden 1. Mittwoch im Monat um 19:00 Uhr in den Räumen der Annele-Meinerzhagen-Stiftung, Korbstr. 7, 51789 Lindlar.
Ansprechpartnerinnen sind Frau Roller (02266 1899) und Frau Meyer.

Jedes Jahr am 2. Sonntag im Dezember wird in der Pfarrkirche St. Severin in Lindlar um 9:00 Uhr ein Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Kinder gefeiert, gestaltet von der Selbsthilfegruppe "Verwaiste Eltern". Jedes Kind wird genannt, während eine Kerze im Mittelgang aufgestellt wird. Die Sterne mit den Namen der verstorbenen Kinder schmücken in der Weihnachtszeit einen Tannenbaum neben der Lindlarer Krippe.
Anschließend treffen sich die verwaisten Eltern zum gemeinsamen Frühstück.

Weltweiter Gedenktag für verstorbene Kinder

Alljährlich gedenken am zweiten Sonntag des Monats Dezember Angehörige in der ganzen Welt ihrer verstorbenen Kinder. In der jungen Geschichte hat sich dieser Tag bereits als Weltgedenktag der Kinder etabliert. Die Initiative „Weltweites Kerzenleuchten“ (Internationales Worldwide Candle Lighting) wird in Deutschland vor allem vom Bundesverband verwaister Eltern e.V., einem Zusammenschluss von Selbsthilfegruppen trauernder Eltern, unterstützt.