Begleitung und Unterstützung

Die Hospiz-Gruppe Lindlar bietet Schwerkranken und Sterbenden ehrenamtliche Begleitung und Angehörigen und Pflegenden Unterstützung in dieser schweren Zeit an.

Wir wollen Angehörigen Mut machen, Schwerstkranke bis zum Ende zu Hause zu pflegen. Wir wollen sie wenigstens zeitweise zu Hause, im Krankenhaus oder Pflegeheim entlasten und ihnen, wenn sie es wünschen, in ihrer Sorge und Angst beistehen. Wir halten Sitzwache besonders bei alleinstehenden Menschen. Wir lassen uns leiten vom Einfühlungsvermögen in die Person des Sterbenden und seine Situation,

... ob wir still an seinem Bett sitzen,
... ob wir kleine Handreichungen machen,
... ob wir seine Hand halten,
... ob wir sprechen oder beten,
... ob wir noch etwas für ihn erledigen können,
... ob wir Schweiß abputzen,
... zu trinken reichen, oder den Mund befeuchten.

Ein wichtiges Anliegen ist die Schmerzfreiheit von Schwerstkranken. Wir beraten Sie und vermitteln Fachkräfte.
Die Hospizgruppe arbeitet mit im Arbeitskreis "Palliative Versorgung in Lindlar", der sich die bestmögliche Versorgung schwerstkranker Menschen in Lindlar zur Aufgabe gemacht hat.

Kontaktadressen der Mitglieder des Arbeitskreises (Ärzte, Pflegdienste, Seelsorger und Anbieter weiterer Hilfen) finden Sie hier.

Ehrenamtliche Trauerbegleiter der Gruppe stehen nach dem Verlust eines lieben Menschen Angehörigen für Gespräche und Begleitung zur Seite. Wer sich für die Thematik "Sterben, Tod, Trauer" interessiert, kann zu unsern monatlichen Treffen, in die Sprechstunde kommen oder mit der Einsatzleitung ein Gespräch vereinbaren. Wenn Sie Hospizhelfer werden möchten, bieten wir Ihnen eine gute Vorbereitung an.

Wir lassen uns leiten von einer christlichen Grundeinstellung.
Wir bieten Hilfe jedem unabhängig von dessen Glaubensüberzeugung oder Nationalität. Wir sind an die Schweigepflicht gebunden.
Unser Dienst ist ehrenamtlich.